Das rechts unten soll Stacheldraht sein, um so zu zeigen, dass dieser Zuhörer das ihm präsentierte Material nicht aufnimmt und bei sich anbaut.
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Das rechts unten soll Stacheldraht sein, um so zu zeigen, dass dieser Zuhörer das ihm präsentierte Material nicht aufnimmt und bei sich anbaut.
Klassen und Objekte: HELDEN
Für ein Fantasy-Abenteuer-Computerspiel haben die Spieleprogrammierer die Klasse HELD entwickelt. Die Attribute Stärke, Geschicklichkeit, Intelligenz und Aussehen können jeweils Werte von 1-20 haben. Der Spieledesigner entwirft vier verschiedene HELDEN, die in dem Spiel auftauchen sollen – also vier Objekte, die zur Klasse HELD gehören. Vervollständige die Objektdiagramme für diese vier Figuren, indem du soweit wie nötig Bezeichner, Attribute und Attributwerte ergänzt.
Zeichne jede Heldin/jeden Helden neben das jeweilige Objektdiagramm.
Weiteres Arbeitsblatt:
Klassen und Objekte: RECHTECKE
In der Mitte siehst du ein (gekürztes) Diagramm der Klasse RECHTECK. Darum verteilt siehst du vier zum Teil unfertige Objektdiagramme für Objekte, die alle zur Klasse RECHTECK gehören sollen. Vervollständige die Diagramme (wobei du die Attributwert selbst wählst) und zeichne die durch sie beschriebenen Rechtecke daneben.
Arbeitsblatt, das zeigt, wie Klassen, Objekte und später Algorithmen zusammenhängen.
Übung zur Zeichenformatierung/Attribute der Klasse Zeichen
Im Deutschunterricht bespricht man manchmal dieses Beispiel für ein dadaistisches Gedicht:
Hugo Ball: Karawane
jolifanto bambla ô falli bambla
großiga m’pfa habla horem
égiga goramen
higo bloiko russula huju
hollaka hollala
anlogo bung
blago bung
blago bung
bosso fataka
ü üü ü
schampa wulla wussa ólobo
hej tatta gôrem
eschige zunbada
wulubu ssubudu uluwu ssubudu
tumba ba-umf
kusa gauma
ba – umf1917
Aufgabe für die 6. Klasse Informatik: Formatiere den Text so um, dass man ihm ansieht, dass er ein Durcheinander verschiedener Sprachen und Klänge einer Karawane darstellt. Du kannst dazu unter anderem die Attributwerte für Schriftgröße, -farbe, -art, für fett/kursiv ändern. Am Schluss soll das Gedicht ein schönes, lesbares Arbeitsblatt ergeben. Drucke es aus und klebe es in dein Informatikheft.
(Vor allem das Ausdrucken des eigenen Werks macht den Schülern Spaß. Dazu kommen sie sonst nicht so oft.)
Tatsächlich sah das Gedicht bei seiner Veröffentlichung übrigens so aus:
Textadventures sind eine Art Computerspiele, die ohne Bilder oder Bewegung funktionieren, sondern nur mit Text – so wie Literatur. Man liest die kurze Beschreibung einer Szene, dann schreibt man einen kurzen Satz, um dem Programm mitzuteilen, was man in dieser Szene tun will, worauf sich die Szene – möglicherweise – ändert und das Programm auf die nächste Eingabe wartet.
Der Großpapa der Textadventures ist Zork I, mit den Fortsetzungen II und III. Auf seine alten Tage ist Zork immer noch rüstig: Man kann sich alle drei Spiele bei Infocom kostenlos herunterladen. (Infocom waren die erklärten Meister der Textadventures; aus diesem Haus kamen die besten.)
Ich habe schon mal über Textadventures; geschrieben. Jetzt gibt es ein zweiseitiges Arbeitsblatt (pdf) für den Englischunterricht zu Zork I.
Gut ist, dass Zork den Spielern einen Punktestand anzeigt. So vergleichen die Schüler den Punktestand untereinander und sehen, dass es durchaus möglich ist, bestimmte Probleme zu lösen. Außerdem rufen sie durch den Computerraum Fragen wie: “He, wie seid ihr an dem Troll vorbei gekommen?” Das gefällt mir.
Interessant ist, dass manche Schüler sich einfach nicht die Zeit nehmen, den Text zu lesen, den ihnen das Programm präsentiert. Sie sehen ein Wort und lesen dann den ganzen Rest nicht mehr. Das hat, glaube ich, nur mittelbar etwas damit zu tun, dass diese Schüler oft nicht so gut Englisch können. Auf Deutsch hätten sie wohl das gleiche Problem.
Anhang: zork_arbeitsblatt.pdf
Im Leben gibt es Tausende von Erfahrungen, Gefühlen, Situationen und sogar Gegenständen, die uns allen vertraut, bis heute jedoch nicht bezeichnet sind. Andererseits ist die Welt voll von unbenutzten Wörtern, die während ihres gesamten Daseins nichts weiter tun, als auf Schildern herumzuhängen und auf irgendwelche Orte zu deuten. Wir betrachten es daher als unsere Aufgabe, diese Wörter von den Wegweisern herunterzuholen und [...] dem Rest der Welt in den Mund zu legen, damit sie endlich ihren beitrag zu alltäglichen Unterhaltungen leisten, nützliche, wertvolle Mitglieder der Sprachfamilie werden und eine sinnvolle gesellschaftliche Aufgabe übernehmen.
– Douglas Adams, John Lloyd, Malibu, 1982*
Dabei geht es darum, bestimmte Sachen, für die es noch kein Wort gibt, aber eines geben sollte, mit passenden Wörtern, die man aus dem Atlas holt, zu verbinden.
Einige der Ergebnisse sind etwas platt, andere sogar ein bisschen sinnvoll. Die meisten sind von Schülern, manche von mir.
Aktjubinsk, das
Nacktzeichnung eines jungen Menschen, in der seine Bisexualität zum Ausdruck kommt.
Ardennen (Pl.)
Schüler, die (grundlos) am Ende des Schuljahres Lateinbücher verbrennen.
Atlanta, die
Schutzheilige aller Erdkundelehrer
Chattanooga, die
Schülerinnentyp, der während der Stunde über den Lehrer, die Lehrerin oder Klassenkameraden lästert.
Chimborazo, der
Lehrertyp, der leicht die Geduld verliert und losschimpft.
Corleone, der
(umgangssprachlich) Sizilianer ohne die typische große Nase.
Dreckenach, der
Schüler, der seinen Abfall vom Boden aufheben soll, und mit den Worten reagiert: “Dafür werden doch die Putzfrauen bezahlt.” Dreckenachs sind meist in der Mittelstufe zu finden. Auch in übertragener Bedeutung: Jeder Mensch mit noch geringer geistigen Reife.
Golf von Aden, der
Auto eines ehemaligen Bochumer Fußballspielers.
Harare, das
Der morgendliche Kampf mit den Haaren.
Hitzacker, der
Ein Feld, das sich innerhalb eines Gewächshauses oder in den Tropen befindet.
Hodeida, das
Falsche Fröhlichkeit, mit der Lehrer in die 6. Stunde kommen. Typisch bei einem >Revillagigedo.
Islamabad, das
Waschgelegenheit für Lamas.
Itz, das
Fiktives Schlafgeräusch bei Comicfiguren.
Kakau, der
Ein Schüler, der immer, wenn er mit etwas Neuem konfrontiert wird, erst mal sagt: “Was is’n des für’n Scheiß”. In jeder Klasse gibt es mindestens einen Kakau.
Kuba!
Kindlicher Ausdruck für den typischen Kuhgestank.
Marzahn, der
Menschliches Beißwerkzeug, das zum Zerbeißen von Autodrähten geeignet ist.
Möpti, das
Sehr behaartes, durch Überzüchtung nicht mehr definierbares, zum Hausputz verwendbares Haustier.
Nikko, das
(von Nik-K.O.) Der Vorgang und das Vergnügen dabei, mit Steinen gefüllte Kuscheltiere auf Boygroups zu schmeißen.
Oelde, die/der
Langweiliger Mensch.
Ouaddane, die
Anderes Wort für Klatschtante.
Potsdam!
Lehrerausruf, wenn wieder mal kein Schüler seine Bücher dabei hat.
Putzkau, der
Schüler, der als Strafarbeit Kaugummis von der Bank kratzen muss.
Radevormwald!
Ausruf eines verzweifelten Autofahrers, der kurz vor einem Waldstück mit hoher Geschwindigkeit in eine Radarfalle geraten ist.
Reconquista, die
Wiederholte Frage, die im Chor aufgesagt wird.
Revillagigedo, der
Lehrertyp, der in der 6. Stunde mit geheuchelter Fröhlichkeit und Energie die Schüler zu motivieren versucht. Siehe auch >Hodeida.
Sauerseifen (Vb.)
Auswaschen einer weißen Hose, nachdem man zuvor betrunken in den Schlamm gefallen ist.
Tampico, das
Italienischer Ausdruck für ein Trampeltier von Mensch.
Verstenbergsgreuth, der
Mensch, der sich nicht entscheiden kann, spielt überraschend gut Fußball
Vichy™
Putzfirma kleinwüchsiger Franzosen.
Waldbröhl, das
Umgangssprachlich für Echo.
Wausau, die
Unhöflicher Ausdruck für eine besonders attraktive Frau, der alle Männer nachpfeifen.
Wumme, die
Bedienung in einem bayrischen Lokal, in dem es nur Leberkäs und Weißwürste gibt.
Zapala, der/die
Schülertyp, der in der 6. Stunde schon immer vorzeitig zusammenpackt. Kann in Extremfällen zum >Zapata führen.
Zapata, das
Wenn der Lehrer die Schüler am Ende der Stunde noch einmal alle Hefte herausnehmen lässt, um etwas aufzuschreiben, obwohl sie bereits viele Schüler weggepackt haben; wird vor allem bei gehäuftem Auftreten von >Zapalas verordnet.
* Douglas Adams, John Lloyd, Sven Böttcher. Der tiefere Sinn des Labenz. Das Wörterbuch der bisher ungenannten Gegenstände und Gefühle. – Nach Die letzten ihrer Art Douglas Adams’ bestes Buch. Schön übersetzt; die Ausgabe enthält außerdem den englischen Originaltext.
Eine Plakette an Bord einer Raumsonde, gedacht für eventuelles außerirdisches Leben zur Information über uns.
Wikipedia zu Pioneer 10, ausführlicher auf der englischen Wikipedia-Seite
(Quelle)
“Die Nachricht besteht aus insgesamt 1.679 Bit. Ein Empfänger müsste diese Zahl in ihre Primfaktoren, 23 und 73, zerlegen und die Folge von Bits anschließend in einer 23×73 Matrix als Schwarzweißbild anordnen. Um die enthaltenen Objekte der Nachricht zu erkennen, müsste ein Empfänger anschließend Leerzeilen als Absätze und leere Spalten als seitliche Abtrennungen benachbarter Objekte identifizieren.”
Zur Interpretation der hier repräsentierten Information: Wikipedia zur Arecibo-Botschaft
(Quelle)
Schreibe eine Sage zu einem der folgenden Themen! Denke daran, dass die Sage durch eine Geschichte etwas erklärt, und versuche, diese Geschichte so spannend wie möglich zu erzählen!
Traditionelle Sagen:
Schulsagen:
Beispiele:
Das Experiment
Im Chemieraum gibt es einen großen, roten Fleck, an der Wand. Er soll von einem Experiment kommen. Warum ein Lehrer dieses Experiment machte und weshalb dieser rote Fleck immer noch da ist, erzählt folgende Geschichte:
An einem verregneten Montagmorgen hatte die Klasse 9c Chemie in der ersten Stunde. Herr Sugel, ihr Lehrer, wollte ihnen zeigen, wie ungefährlich Chemie war, wenn man nur die richtigen Extrakte und Flüssigkeiten verwendete. Und wie recht er damit hatte… Als nun die Stunde begann, kam er mit einem Wagen voller Reagenzgläser und Flaschen herein. Alle waren mit verschiedenfarbigen Flüssigkeiten gefüllt. Er stellte den Wagen neben den Tisch, setzte sich hin und sagte mit seiner lauten Stimme: “Guten Morgen und setzen! Heute…”, er machte eine gewichtige Pause, “will ich euch zeigen, dass die Chemie sehr ungefährlich ist, wenn man mit den verschiedenen Flüssigkeiten und Extrakten umgehen kann.” Er ging in seiner behäbigen Art zu dem Wagen und baute drei kleine Flaschen auf dem Pult auf, und holte noch einen größeren Glasbehälter.
Er warf den Campingkocher an, füllte den Glasbehälter etwas mit Wasser und stellte ihna uf den Kocher. “Nun,” rief er, “schütte ich das gelbe Extrakt in das Wasser. Dann müssen wir warten, bis es kocht, und können die orange Flüssigkeit dazugeben.” Die Schüler schauten gelangweilt zu oder beschäftigten sich mit etwas anderem. “Wenn es nun kocht,” begann Herr Sugel wieder, “geben wir die orange Flüssigkeit hinein und müssen diese vorsichtig umrühren. Dann gebe ich auch noch die rote Flüssigkeit Polorose dazu.”
Doch als er das Polorose dazugegeben hatte, fing das Gebräu plötzlich an zu brodeln und zu zischen. Es bildeten sich große Blasen auf der Oberfläche. Herr Sugel blickte erschrocken auf und auch die Schüler schauten verdutzt. Das ganze Gemisch brodelte, zischte und dampfte. Bei Herrn Sugel bildeten sich Schweißperlen auf der Stirn. Er begann zu grübeln… er hatte doch nichts Falsches dazugegeben? Da traf es ihn plötzlich wie der Blitz: Natürlich, er hatte die rote Flüssigkeit Habag in das Poloroseglas getan, weil er kein anderes mehr hatte. Und jetzt war in dem Gemisch nicht Polorose, sondern Habag! “Oh Gott, wenn das rauskommt, bin ich meinen Job los!”, erschrak Herr Sugel. Als er sich wieder seinem Glas zuwandte, bekam er große Augen. Mittlerweise hüpfte das Glas schon regelrecht auf dem Kocher. Herr Sugel wurde es heiß und kalt. “Wenn ich nicht gleich etwas unternehme, geht das Glas in die Luft!”, schoss es ihm durch den Kopf. Er wollte schon zum Kocher langen und das Gas abdrehen, da machte es einen gewaltigen Knall, Herr Sugel sprang unter das Pult, ein paar Schüler schrien auf, rote Tropfen sprühten. Dann konnte er nichts mehr sehen, denn walles war eingenebelt. Als er nach kurzer Zeit wieder hervorkam, waren einige Schüler immer noch nicht hinter ihren Bänken hervorgekommen. Aber Gott sei Dank war niemandem etwas passiert. Im vorderen Raum waren rote Spritzer und Flecken. Da kamen ein paar Lehrer zur Tür hereingestürmt und blieben wie angewurzelt stehen. Die Frage: “Was ist denn passiert?”, konnten sie sich ersparen. Sie konnten es sich denken.
Die Klasse 9c bekam für den Rest des Tages frei. Herr Sugel kam mit einer Ermahnung davon. Ein paar Wochen später strich man den Chemieraum neu. Man konnte alle Spritzer und Flecken übermalen, bis auf einen großen roten Fleck. Und diesen Fleck sieht man heute noch.