Textadventures sind eine Art Computerspiele, die ohne Bilder oder Bewegung funktionieren, sondern nur mit Text – so wie Literatur. Man liest die kurze Beschreibung einer Szene, dann schreibt man einen kurzen Satz, um dem Programm mitzuteilen, was man in dieser Szene tun will, worauf sich die Szene – möglicherweise – ändert und das Programm auf die nächste Eingabe wartet.
Der Großpapa der Textadventures ist Zork I, mit den Fortsetzungen II und III. Auf seine alten Tage ist Zork immer noch rüstig: Man kann sich alle drei Spiele bei Infocom kostenlos herunterladen. (Infocom waren die erklärten Meister der Textadventures; aus diesem Haus kamen die besten.)
Ich habe schon mal über Textadventures; geschrieben. Jetzt gibt es ein zweiseitiges Arbeitsblatt (pdf) für den Englischunterricht zu Zork I.
Gut ist, dass Zork den Spielern einen Punktestand anzeigt. So vergleichen die Schüler den Punktestand untereinander und sehen, dass es durchaus möglich ist, bestimmte Probleme zu lösen. Außerdem rufen sie durch den Computerraum Fragen wie: “He, wie seid ihr an dem Troll vorbei gekommen?” Das gefällt mir.
Interessant ist, dass manche Schüler sich einfach nicht die Zeit nehmen, den Text zu lesen, den ihnen das Programm präsentiert. Sie sehen ein Wort und lesen dann den ganzen Rest nicht mehr. Das hat, glaube ich, nur mittelbar etwas damit zu tun, dass diese Schüler oft nicht so gut Englisch können. Auf Deutsch hätten sie wohl das gleiche Problem.
Anhang: zork_arbeitsblatt.pdf
Tags: Computerraum, Englisch, Informatik, Spielerisches
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